Altspeisefett wird Biodiesel – Aus der Fritteuse ins Auto: Jeder Tropfen zählt

Quelle: Lena Wölki, NN, https://www.nordbayern.de/region/erlangen/aus-der-fritteuse-ins-auto-jeder-tropfen-zahlt-1.11230284

ERLANGEN – Recyceln statt wegschütten: “Jeder Tropfen zählt” sammelt Speisefett aus den Haushalten verschiedener Gemeinden und verarbeitet es zu Kraftstoff. 

Es sind kleine grüne Flaschen, die etwas Großes bewirken sollen. Sie gehören zu der GmbH “Jeder Tropfen zählt!”, die sich zum Ziel gesetzt hat, aus Altspeisefett Biodiesel zu generieren. Und dabei nicht nur die Abwasserrohre vor dem Verstopfen zu schützen, Säuberungskosten der Kläranlagen zu verringern, sondern auch Ressourcen zu schonen.

Altfettrecycling in Erlangen kommt gut an

“Wir haben hier eine Öl-Quelle, die einfach verschenkt wird”, sagt der Geschäftsführer Hubert Zenk. Bisher würden, laut Zenk, in Bayern etwa 80 Gramm Altspeisefett pro Person im Jahr gesammelt. “Wir gehen jedoch davon aus, dass im Schnitt jeder etwa 1,3 Kilogramm zu verwerten hätte”, sagt der Geschäftsführer. Er erklärt weiter: “Unser Ziel ist es, nach fünf Jahren mindestens 700 Gramm pro Bürger einzusammeln.”

Mehrere Orte dabei

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt gibt es gleich mehrere Orte, die Teil der Aktion sind. Dazu gehören schon seit längerem die Stadt Erlangen, die schon dabei war, als es die Aktion als Pilotprojekt gab. Neu dazu gekommen ist seit Mai Baiersdorf und nun soll “Jeder Tropfen zählt!” auch in Bubenreuth angeboten werden.

Wie funktioniert das System?

Im Vorfeld wurden die grünen Sammelflaschen an alle Haushalte in den entsprechenden Gemeinden ausgeliefert. Das übernahmen unter anderem Schüler, Freiwillige Feuerwehren, oder, wie im Fall von Bubenreuth, Ferienarbeiter.

Keine Auto-Schmieröle

In diesen Behältern kann dann gebrauchtes Frittier- und Bratfett-Öl, Öl von eingelegten Speisen (Sardinen, Schafskäse, Peperoni usw.), Margarine, verdorbene und abgelaufene Speiseöle und -fette gesammelt werden. Nicht abgegeben werden dürfen dagegen Mineral-, Motor- und Schmieröle, andere Flüssigkeiten und Chemikalien, Mayonnaisen, Saucen und Dressings, Speisereste und sonstige Abfälle.

Von der Fritteuse zum Auto

Wenn der Behälter voll ist, kann er bei den entsprechenden Automaten abgeben werden. Die stehen unter anderem auf Supermarktparkplätzen: “Wir versuchen es, den Menschen so einfach wie möglich zu machen, und die Abgabe nicht etwa an die Öffnungszeiten von Wertstoffhöfe zu koppeln”, sagt Zenk.

Bestandteile getrennt

Bei den Automaten erhält man für einen vollen Behälter eine leere. frische Flasche zurück. Dann startet der Recyclingprozess, der aus dem Altspeisefett Biodiesel macht. Dabei werden die Öle zunächst erhitzt und im Anschluss die Bestandteile voneinander getrennt. Es bleiben Speiseöl, Feststoffe und Wasser.

Kommunen steuern etwas bei

Um aus diesem Fett Treibstoff zu machen, muss es dann aber noch weiter verarbeitet werden. Der Verkauf dieses Rohstoffs soll die Kosten des Recyclingprozesses zu einem Teil mitfinanzieren. Ganz klappt das jedoch nicht, weshalb die Kommunen noch etwas dazu steuern müssen. Das gesamte System kostet etwa 85 Cent pro Bürger im Jahr.

Probezeit erfolgreich beendet

“Jeder Tropfen zählt!”, das zunächst als Pilotprojekt in Fürth, Erlangen und im Landkreis Roth an den Start ging, hat die Probezeit im vergangenen Jahr erfolgreich beendet. Nun soll das System in die verschiedenen Gemeinden und Kommunen verteilt werden. Bisher, so schätzt Hubert Zenk, konnten bereits etwa 70 000 Kilo Altspeisefett gesammelt und zu circa 65 000 Liter Biodiesel verarbeitet werden. Und das alles mit der Hilfe von kleinen, grünen Flaschen.

Frankenschau und ARD live nach neun: Von Altöl zu Biodiesel – Pilotprojekt “Jeder Tropfen zählt” in Baiersdorf

Der Bayerische Rundfunk berichtet am 14.05.2021 in der Frankenschau und ARD live nach neun über unser Projekt:

In Baiersdorf läuft das Pilotprojekt “Jeder Tropfen zählt”. In den nächsten zwei Jahren sammeln die privaten Haushalte Bratöl und -fett und geben die vollen Dosen in einen speziellen Automaten. Die verantwortliche Entsorgungsfirma gewinnt daraus dann palmölfreien Biodiesel.

Pilotprojekt: Baiersdorfer bekommen jetzt ihr Alt-Fett weg

Bild: Bürgermeisterin Eva Ehrhardt-Odörfer (links, SPD) und Landrat Alexander Tritthart (CSU) mit dem neuen Altfett-Automaten.© BR / Daniel PeterBildrechte: BR / Daniel Peter

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/pilotprojekt-baiersdorfer-bekommen-jetzt-ihr-alt-fett-weg,SXCXFMK

Wer viel frittiert oder in Öl einlegt, kennt das: Wohin nur mit dem alten Zeug? Eine Firma aus Thalmässing betreibt seit einiger Zeit Altfett-Rückgabe-Automaten in einigen mittelfränkischen Kommunen. Nun stehen zwei weitere in Baiersdorf.

Die Flasche sieht ein bisschen wie eine Trinkflasche aus, sie ist grün und fasst etwa 1,2 Liter. Darin können alte Speise- und Bratfette gesammelt und dann an einem Automaten abgegeben werden. Seit heute stehen zwei solcher Sammelautomaten in Baiersdorf jeweils bei einem Supermärkten im Freien. Wird eine volle Flasche abgeben, spuckt der Automat automatisch eine neue leere Flasche aus.

Für jeden Haushalt ein Behälter

Ab Ende dieser Woche werden die grünen Sammelflaschen an die rund 4.000 Haushalte der Stadt verteilt. Die Arbeit wird von Mitarbeitenden ausgeführt, die auch die Amtsblätter verteilen, erzählt die Bürgermeisterin von Baiersdorf, Eva Ehrhardt-Odörfer (SPD). Finanziert wird das Sammelsystem in Baiersdorf unter anderem von Gewerbetreibenden aus der Stadt sowie von Privatpersonen. Sie ist zuversichtlich, dass die Bürgerinnen und Bürger das Angebot gut annehmen werden.

Fette- und Öle werden recycelt 

Die beiden Sammelautomaten werden von der Firma “Jeder Tropfen zählt” aus Thalmässing regelmäßig geleert. Ist der Automat zu 80 Prozent gefüllt, meldet dieser das dem Unternehmen, erzählt der Geschäftsführer Hubert Zenk. Die gesammelten Fette und Öle werden gereinigt und dann an Kraftstoffhersteller weitergegeben. Aus den Fetten ließe sich dann Biodiesel herstellen, der eine mindestens 90 Prozent bessere CO2-Bilanz erziele als normaler Diesel, erzählt der Geschäftsführer stolz. 

Schon 23 Automaten in ganz Bayern

Insgesamt gibt es bereits 23 solcher Sammelautomaten in ganz Bayern – zum Beispiel in Fürth, Erlangen oder auch Hilpoltstein im Landkreis Roth. Im vergangenen Jahr konnten so insgesamt 30 Tonnen Speiseöle und Fette gesammelt werden, erzählt Hubert Zenk. 

Auf diese Weise könnte ein Lebensmittel doppelt verwendet werden. Einmal für die Zubereitung von Speisen und einmal zur Herstellung von Biodieselkraftstoff, so Zenk. Pro Sammelfalsche würden derzeit durchschnittlich pro Bürger etwa 500 Gramm Speisefette und Öle pro Jahr gesammelt werden. Zenk ist zuversichtlich, die Menge in naher Zukunft auf 700 Gramm pro Bürger steigern zu können. Das Bewusstsein bei den Menschen für Nachhaltigkeit wachse. 

Idee aus Bayern

Die Firma Lesch aus Thalmässing, die auf Altfettrecycling spezialisiert ist, hat die Idee – unter anderem zusammen mit dem Mittelstandsverband abfallbasierte Kraftstoffe (MVaK) – 2018 mitinitiiert. Das Projekt “Jeder Tropfen zählt” ist mittlerweile eine Tochterfirma von Lesch. 

Ziel sei es, neben der Wiederverwendung der Alt-und Speisefette aus privaten Haushalten auch die öffentlichen Kanalisationen und Abwassersysteme zu schützen, so der Geschäftsführer Hubert Zenk. Denn alte Fette und Öle können sich sonst zum Beispiel in Rohren festsetzen und müssten dann teuer entfernt werden.

infranken.de: Biodiesel aus alten Fetten und Ölen

Quelle: Fränkischer Tag vom 12.04.2021

Die Stadt  Baiersdorf wird ab Mai an dem Projekt “Jeder Tropfen zählt” teilnehmen. Dabei handelt es sich um die Sammlung von Altspeisefetten und -ölen aus Privathaushalten. 

Damit sollen unter anderem die öffentlichen Kanal- und Abwassersysteme geschützt und ein wertvoller nachhaltiger Rohstoff zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen genutzt werden. Aus den Altfetten und -ölen der Baiersdorfer Haushalte wird Biodiesel mit einer über 90 Prozent besseren CO2-Bilanz als konventioneller Diesel hergestellt.

Sammelbehälter für jeden

Für das Projekt werden an jeden Haushalt in Baiersdorf ein 1,2 Liter fassender Sammelbehälter und ein Informationsblatt Mitte/Ende Mai verteilt. Die Behälter sind leicht handhabbar, hitzeresistent und haben eine Füllstandsanzeige sowie eine Beschriftung zur Handhabung und sind sogar mit Blindenschrift versehen. Ab Mai können die vollen Behälter an dauerhaft zugänglichen Sammelautomaten in Baiersdorf abgegeben und direkt gegen leere Behälter ausgetauscht werden. Bereits seit Ende 2018 sind vier Sammelautomaten in Erlangen zu finden.

Die Zweite Bürgermeisterin Eva Ehrhardt-Odörfer ( SPD ) unterzeichnete den Vertrag mit der Gesellschaft “Jeder Tropfen zählt” aus Thalmässing (Landkreis Roth).

Weitere Informationen zu den Standorten der Sammelautomaten werden unter www.baiersdorf.de, auf der Facebook-Seite der Stadt und auf www.jeder-tropfen-zaehlt.de veröffentlicht.

Baiersdorfer Unternehmen, Vereine, Institutionen oder Privatperson, die das Projekt unterstützen möchten, können sich bei der Stadtverwaltung Baiersdorf per E-Mail unter oeffentlichkeitsarbeit@baiersdorf.de oder unter Telefon 09133/7790-13 melden. 

Hilpoltsteiner Kurier: Landkreis lässt sich Zeit bei Vorbildprojekt – “Jeder Tropfen zählt”: In Roth gibt es noch keinen Beschluss über Ausweitung des Fettsammelns

Bild: Das Dreieckige mit rundem Deckelmuss ins Viereckige: In den fünf hiesigen ILE-Gemeinden ist der Fett-Sammelbehälter samt Container bereits bekannt. Im Rest des Landkreises Roth aber lässt die Recyclingmöglichkeit noch auf sich warten. | Foto: Luff

Quelle: Hilpoltsteiner Kurier vom 09.04.2021, https://www.donaukurier.de/lokales/hilpoltstein/Landkreis-laesst-sich-Zeit-bei-Vorbildprojekt

Thalmässing – Erst waren es drei Stadtteile von Erlangen, einer in Fürth und nicht zuletzt natürlich die fünf Kommunen der ILE Jura-Rothsee: Allersberg, Greding, Heideck, Hilpoltstein und Thalmässing. Seit November 2018 können überall dort die Verbraucher ihr altes Speisefett und Speiseöle in kleine, grüne Behälter geben und – wenn diese voll sind – gegen leere Exemplare an Containern eintauschen. Ein Sammelsystem ähnlich dem Altglas hat die Thalmässinger Recyclingfirma Lesch installiert. Den Vorbildcharakter unterstrich die Deutsche Bundesstiftung Umwelt mit ihrer Förderung. Von Beginn an war geplant, das anfängliche Pilotprojekt möglichst auszuweiten und im Idealfall die flächendeckende Sammlung zu etablieren. 

Das geschieht auch peu à peu. So wird die Stadt Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt ab Mai an dem Projekt “Jeder Tropfen zählt” teilnehmen, wie Hubert Zenk, der zuständige Projektleiter der Firma Lesch vermeldet. Die Städte Erlangen und Fürth haben eine Ausweitung der Sammlung auf die gesamten Stadtgebiete beschlossen. Die Einführung der Sammelaktion in Baiersdorf sei ein neuerliches Pilotprojekt, sagt Zenk, angelegt auf zwei Jahre. Gewöhnlich sei die Abfallwirtschaft nämlich beim Landkreis angesiedelt, wenn es sich nicht um eine große, kreisfreie Stadt handelt. In dieser gut 8000 Einwohner zählenden Kommune in der Mitte von Nürnberg und Bamberg ist das anders. Und genau das erfordert in der Vertragsgestaltung Besonderheiten. Zenk zufolge hätten auch andere Kommunen Interesse bereits angemeldet. 

Wer in dem Reigen der festen Vertragspartner noch fehlt, ist mit dem Landkreis Roth ausgerechnet der Kreis, aus dem die Idee des Fettsammelns stammt. Geredet wird zwar schon seit fast einem Jahr darüber, die Sammlung auf das gesamte Kreisgebiet auszuweiten, etwas Handfestes geschehen ist aber nicht. Er sei optimistisch, dass es in Roth weitergehe, sagt Zenk. Man arbeite bereits an einem Vertragsentwurf. Allerdings gebe es keinen entsprechenden Beschluss des Kreistags, das mache die Situation “schwierig”. 

Der Projektleiter zeigt Verständnis: “Corona beherrscht derzeit viel”, sagt Hubert Zenk. Eine freiwillige Leistung wie das Sammeln von Fetten und Speiseölen sei da nicht unbedingt ganz vorne auf der Prioritätenliste zu finden. “So etwas ist gewünscht”, sagt Zenk über die politische Großwetterlage im Land. Nicht umsonst sitze die Deutsche Bundesstiftung Umwelt mit im Boot. 

Das Konzept besticht: Aus gebrauchtem Bratfett oder dem Öl von eingelegten Oliven, auch aus abgelaufener oder verdorbener Butter oder Margarine kann Biokraftstoff hergestellt werden. Zudem findet der Stoff in der Kosmetikindustrie Verwendung. 1,2 Liter Altspeisefett – das ist das Volumen eines Sammelbehälters – lassen sich nach Firmenangaben im Verlauf des Upcyclingprozesses zu einem nachhaltigen Biokraftstoff veredeln, mit dem ein Auto rund 20 Kilometer zurücklegen kann. 

Ein weiterer Vorteil kommt vor allem den Kommunen zugute, in deren Abwasserrohre und Kläranlagen das Fett oftmals ankommt, wenn es beispielsweise in flüssiger Form in den Ausguss gekippt wird und danach erkaltet und fest wird. Verstopfte Pumpen und erhöhte Reinigungszyklen der Kläranlagen sind mögliche Folgen. Das aber geht ins Geld. Die Alternative, das Fett etwa in den Wertstoffhöfen des Kreises Roth, dem Kreisbauhof in Abenberg oder verschiedenen Kläranlagen abzugeben, nimmt fast kein Verbraucher wahr. 

Anders bei der aus Thalmässing initiierten Sammelaktion: Im vergangenen Jahr sind fast 29000 Kilogramm Altfett mit der Aktion gesammelt worden – das sind bereits 40 Prozent mehr als noch 2019. Die Testregion Allersberg, Heideck, Hilpoltstein, Greding und Thalmässing komme mittlerweile auf eine Sammelquote von einem halben Liter pro Kopf. “Die Leute nehmen es an”, schlussfolgert Hubert Zenk. Die fleißigsten Sammler im südlichen Landkreis Roth sind im Übrigen die Thalmässinger: Sie schafften 0,57 Liter pro Kopf. 

HK, Volker Luff

Pressemeldung: Altspeisefettsammlung „Jeder Tropfen zählt“ nun bald auch in Baiersdorf

Die Stadt Baiersdorf wird ab Mai 2021 an dem Projekt „Jeder Tropfen zählt“ teilnehmen. Mit der Sammlung von Altspeisefetten und –ölen aus Privathaushalten sollen u. a. die öffentlichen Kanal- und Abwassersysteme geschützt und ein wertvoller nachhaltiger Rohstoff zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen genutzt werden. Aus den Altfetten und -ölen der Baiersdorfer Bürgerinnen und Bürger wird Biodiesel mit einer über 90 % besseren CO²-Bilanz als konventioneller Diesel hergestellt.

Für das Projekt werden an jeden Haushalt in Baiersdorf ein 1,2 Liter fassender Sammelbehälter und ein Informationsflyer Mitte/Ende Mai verteilt. Die Behälter sind ansprechend gestaltet, wertig und leicht handhabbar, hitzeresistent und haben eine Füllstandanzeige, sowie eine Beschriftung zur Handhabung und sind sogar mit Blindenschrift versehen.

Ab Mai können die vollen Behälter an dauerhaft zugänglichen Sammelautomaten in Baiersdorf abgegeben und direkt gegen leere Behälter ausgetauscht werden. Dadurch kann jede und jeder Baiersdorfer Bürgerin und Bürger leicht an dem Projekt teilnehmen und mit sammeln.

Bereits seit Ende 2018 sind schon Sammelautomaten in Erlangen, Fürth und im Landkreis Roth zu finden. Das Konzept wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Seit November 2018 sammelt „Jeder Tropfen Zählt“ bereits in drei Stadtteilen Erlangens, einem Stadtteil in Fürth und in fünf Gemeinden im Landkreis Roth genutzte Speiseöle aus ca. 27.000 Privathaushalten. Das erste Pilotprojekt lief bis März 2020 und die Sammlung soll nun sukzessive ausgeweitet werden. 

Dabei werden, wie oben beschrieben, Sammelbehälter an die Bürger verteilt, die an 24/7 zugänglichen Sammelautomaten direkt gegen Leere ausgetauscht werden können. Die Sammelbehälter stehen dabei an den Ver- und Besorgungswegen der Bürger/innen, häufig bei Supermärkten. So ab Mai auch in Baiersdorf bei den beiden örtlichen REWE und EDEKA Märkten. 

Es zeigt sich immer mehr:  Die Menschen machen mit und das Sammelsystem funktioniert, so dass bei einer Ausweitung der Sammlung sehr gute Sammelergebnisse zu erwarten sind. Gestützt wird diese positive Erwartung, durch die bereits erreichten Sammelmengen. 

Im zweiten Sammlungsjahr konnten bereits fast 500 Gramm pro einbezogenem Bürger gesammelt werden. Auch deshalb haben die Städte Erlangen und Fürth eine Ausweitung der Sammlung auf die gesamten Stadtgebiete beschlossen und auch der Landkreis Roth sterbt eine Ausweitung der Sammlung auf das gesamte Kreisgebiet an.

Weitere Informationen zur Verteilung zu den Sammelstellen finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Sammlung bei:

Jeder Tropfen Zählt GmbH 
Hubert Zenk
Äußere Nürnberger Str. 1, 91177 Thalmässing
Telefon: 09173-79415519
E-Mail: hubert.zenk@jedertropfenzaehlt.de