Fragen & Antworten

Fragen & Antworten

Ziel der Sammlung:

Wesentliches Ziel der Sammlung ist es, einen wertvollen Energieträger zu nutzen, die öffentlichen und privaten Abwassersysteme zu entlasten und den Frischwasserverbrauch in der Wasseraufbereitung zu reduzieren.

Das Pilotprojekt ist bis März 2020 terminiert und soll aufzeigen, ob und wie eine flächendeckende Sammlung von gebrauchten Speiseölen aus privaten Haushalten in Deutschland umgesetzt werden kann.

Die Sammelbox

Was darf ich im Sammelbehälter entsorgen?

Im von uns bereitgestellten Sammelbehälter entsorgen Sie gebrauchte Frittier- und Bratfette/-öle, Öle von eingelegten Speisen (Sardinen, Schafskäse, Peperoni usw.), Margarine, verdorbene und abgelaufene Speiseöle & -fette.

Was darf ich NICHT im Sammelbehälter entsorgen?

Nicht in unseren Sammelbehälter dürfen: Mineral-, Motor-& Schmieröle, andere Flüssigkeiten und Chemikalien, Mayonnaisen, Saucen und Dressings, Speisereste und sonstige Abfälle.

Das Sammelsystem

Wie tausche ich die Sammelflasche aus?

Zum Tauschen unserer Behälter haben wir Sammelcontainer in Ihrem Sammelgebiet aufgestellt. Die Standorte unserer Container finden Sie unter „Standorte“.

Sie führen die volle Sammelflasche im Sammelcontainer ein, schließen die Klappe und erhalten automatisch eine neue Flasche ausgegeben.

Wo kann ich meine vollen Sammelflaschen abgeben?

Zum Tauschen unserer Behälter haben wir Sammelcontainer in Ihrem Sammelgebiet aufgestellt. Die Standorte unserer Container finden Sie unter „Standorte“.

Wo erhalte ich zusätzliche Sammelflaschen?

Zusätzliche Behälter erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Weitere Ausgabestellen haben wir für Sie unter „Standorte“ bei Ihrem Sammelort für Sie gelistet.

Wo kann ich nicht benötigte Sammelflaschen abgeben?

Nicht benötigte Behälter können Sie entweder an Nachbarn oder bei Ihrer zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung abgeben. Weitere Rückgabestellen haben wir für Sie unter „Standorte“ bei Ihrem Sammelort für Sie gelistet.

Wann kommt die Altspeisefettsammlung „Jeder Tropfen zählt“ auch in meine Stadt/meinen Landkreis?

„Jeder Tropfen zählt!“ ist ein Nachhaltigkeitsprojekt der Firma Altfettrecycling Lesch GmbH & Co. KG zusammen mit dem Mittelstandsverband abfallbasierter Kraftstoffe e.V. und den Städten Erlangen und Fürth sowie der ILE Jura-Rothsee.  Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Die Projektlaufzeit ist von Juli 2018 bis März 2020. 

Sobald weitere Städte und Landkreise teilnehmen, informieren wir Sie über die lokalen Medien und natürlich hier auf unserer Internetseite.

Das Recycling

Wie wird das Altspeisefett aufbereitet?

Seit 1992 betreibt die Firma Altfettrecycling Lesch eine eigene Recycling-Anlage für Speisefett und Speiseöl. In der Anlage wird der Inhalt der angelieferten Sammelflaschen aufgeschmolzen, erhitzt und in einem 3-Phasen-Dekanter getrennt: in Speiseöl, Feststoffe und Wasser.

Dieser Prozess funktioniert komplett mechanisch und ohne Zugabe von Chemie. Damit ist die Anlage auf dem neuesten Stand der Technik und in ihrer Art einmalig in Deutschland.

Was passiert mit dem aufbereiteten Altspeisefett?

Der größte Teil des gereinigten Altfetts wird in der Treibstoffindustrie weiterverarbeitet und für die Biodieselherstellung verwendet.

Welche Reststoffe bleiben beim Recycling übrig?

Als Reststoffe nach dem Recycling verbleiben Fett, Wasser und Feststoffe (wie z.B. Paniermehl, Reste von Pommes Frites, usw.). 

Der größte Teil des gereinigten Altfetts wird in der Treibstoffindustrie weiterverarbeitet und für die Biodieselherstellung verwendet. Ein Teil findet Verwendung in der Kosmetikbranche und in der Herstellung von Reinigungsmitteln.

Die Firma Altfettrecycling Lesch bertreibt zudem ein hauseigenes Blockheizkraftwerk mit dem gewonnenen Altfett und erzeugt Strom und Wärme für die Produktion sowie zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz.

Das Pilotprojekt

Ziel des Pilotprojekts

Das Pilotprojekt ist bis März 2020 terminiert und soll aufzeigen, ob und wie eine flächendeckende Sammlung von gebrauchten Speiseölen aus privaten Haushalten in Deutschland umgesetzt werden kann.

Pilotbezirk  Fürth: Hardhöhe

Um wissenschaftlich aussagekräftige Daten zu Sammelmengen und Funktion des Sammelsystems zu erhalten bleibt die Sammlung im Rahmen des Projektzeitraums ( bis März 2020)

vorerst auf diesen Stadtteil beschränkt. Über eine mögliche Einbeziehung weiterer Stadtteile ab April 2020 werden die Bürgerinnen und Bürger von der Stadt Fürth informiert.

Pilotbezirk Erlangen: Röthelheim, Röthelheimpark, Sebaldus

Um wissenschaftlich aussagekräftige Daten zu Sammelmengen und Funktion des Sammelsystems zu erhalten bleibt die Sammlung im Rahmen des Projektzeitraums ( bis März 2020)

vorerst auf diese Stadtteile beschränkt. Über eine mögliche Einbeziehung weiterer Stadtteile ab April 2020 werden die Bürgerinnen und Bürger von der Stadt Erlangen informiert.

Die Kosten

Welche Kosten entstehen beim Recyclingprozess?

Sinn und Zweck unseres aktuellen Pilotprojekts ist vor Allem die Ermittlung und gegebenenfalls Optimierung der Haushaltssammlung von Altspeisefetten, um ein kosteneffizientes System in der Fläche etablieren zu können.

Kosten beim Recyclingprozess fallen vor allem an durch:

  • Anschaffung der Sammelflaschen und der Sammelcontainer
  • Einrichtung des Reinigungs- und Aufbereitungsprozesses
  • Anschaffung von Maschinen zur Reinigung der Sammelflaschen
  • Kosten für die Bekanntmachung und Bewerbung der Aktion 
  • Abholung der Behälter
  • Personalkosten für Abholung, Reinigung, Aufbereitung und Projektverwaltung
Wer kommt für die entstehenden Kosten auf?

„Jeder Tropfen zählt!“ ist ein Nachhaltigkeitsprojekt der Firma Altfettrecycling Lesch GmbH & Co. KG zusammen mit dem Mittelstandsverband abfallbasierter Kraftstoffe e.V. und den Städten Erlangen und Fürth sowie der ILE Jura-Rothsee.  Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

Die anfallenden Kosten trägt die Firma Altfettrecycling Lesch GmbH & Co. KG, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

Wie wird der Recyclingprozess refinanziert?

Das Projekt finanziert sich teilweise durch den Verkauf des aufbereiteten Altspeisefetts in die Treibstoffindustrie. Diese Einnahmen tragen jedoch nicht die Anschaffungskosten für die Sammelflaschen, Sammelcontainer und die Anlagen zur Reinigung der Sammelbehälter.

Die Firma Altfettrecycling Lesch

Wer ist die Firma Altfettrecycling Lesch?

Seit 1992 betreibt die Firma Altfettrecycling Lesch eine eigene Recycling-Anlage für Speisefett und Speiseöl in Thalmässing bei Nürnberg. In der Anlage wird der Inhalt der angelieferten Sammelflaschen aufgeschmolzen, erhitzt und in einem 3-Phasen-Dekanter getrennt: in Speiseöl, Feststoffe und Wasser.

Als nachhaltig denkende und handelnde Firma betreibt die Altfettrecycling Lesch neben der chemiefrei arbeitenden Recyclinganlage auch ein hauseigenes Blockheizkraftwerk mit dem aufbereiteten Altfett und erzeugt Strom und Wärme für die Produktion sowie zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Firma unter www.altfett-lesch.de.