„Woche der Umwelt“ 2020: Jeder Tropfen zählt als Aussteller ausgewählt

Rund 190 Aussteller werden bei der „Woche der Umwelt“ am 9. und 10. Juni im Park von Schloss Bellevue innovative Ideen und Projekte rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit präsentieren, diskutieren und die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. 

Mit dabei: Unser Projekt zur Haushaltssammlung von Altspeisefetten „Jeder Tropfen zählt“.

Qualität, Innovation und Modellhaftigkeit Auswahlkriterien 

Vielfalt und Digitalisierung besonders im Blick.“ Beachtet habe die vom Bundespräsidialamt berufene Expertenjury bei der Auswahl der Aussteller besonders die Qualität, das Innovationspotenzial und die Modellhaftigkeit der Projekte. Das einzelne Vorhaben sollte ein hohes gesellschaftliches, technisches und wirtschaftliches Umsetzungspotenzial haben. Davon können sich auch in diesem Sommer am ersten Tag dieser besonderen Umweltmesse mehrere Tausend geladene Experten und Gäste überzeugen. Darunter werden bei der Woche der Umwelt 2020 insbesondere viele junge Leute sein. Am zweiten Veranstaltungstag öffnet die große Umweltschau ihre Tore auch für die interessierte Öffentlichkeit zu einem „Publikumstag“. 

Über 90 Fachforen mit rund 300 Experten geplant 

Den Park von Schloss Bellevue werden die 190 Aussteller nutzen, um sich auf fast 4.000 Quadratmetern zu den Fachthemen innovative Umwelttechnik, Energieeffizienz und Ressourcenschutz, Klimaschutz, Energiewende, Bildung, Naturschutz, Digitalisierung, Gewässerschutz, Bodenschutz, Flächenverbrauch, Biodiversität, Mobilität und Verkehr sowie Bauen und Wohnen zu präsentieren.

In den einzelnen Pavillons finden Projektpräsentationen statt. Parallel dazu wird es ein breites Veranstaltungsprogramm geben: Auf der Hauptbühne werden Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu einer ökologisch-sozialen Gesellschaft, zum lokalen und globalen Schutz der Artenvielfalt, zu Umweltkommunikation zwischen Qualität und Populismus oder zu Visionen für ein gutes und generationengerechtes Leben in der Zukunft diskutieren. Ergänzend und für die noch detailliertere Diskussion werden im weiteren Bühnenprogramm und in über 90 Fachforen die wichtigen und aktuellen Entwicklungen in der Klima-, Umwelt- und Naturschutzdiskussion aufgegriffen und mit rund 300 Experten diskutiert.

Weitere Informationen unter www.woche-der-umwelt.de

Immer mehr machen mit – „Jeder Tropfen zählt“ zieht erfolgreiche Halbjahresbilanz

Pressemitteilung: Gelungener Start der innovativen Sammlung von gebrauchten Speiseölen und –fetten aus Privathaushalten in Bayern. 

Insgesamt wurden bereits über 9 Tonnen gebrauchter Speiseöle in den teilnehmenden Pilotkommunen gesammelt. Mit dieser Menge könnte ein PKW viermal um die Erde fahren mit 90 % geringeren CO2-Emissionen! 

Damit werden die für den Pilotzeitraum gesteckten Jahres Zielmengen des Projektes „Jeder Tropfen zählt“ sehr wahrscheinlich übertroffen. Besonders im ländlichen Raum scheinen die Haushalte auf diese Sammlung gewartet zu haben. Sammel-Spitzenreiter sind bisher die Stadt Heideck und der Markt Thalmässing mit hochgerechneten Jahressammelmengen von über ½ kg pro Bürger/in. Durchschnittlich sind die abgegebenen Sammelbehälter dabei mit 0,75 bis 0,83 kg gebrauchten Speiseölen und –fetten gefüllt. 

Hubert Zenk, Projektleiter der Firma Lesch Altfettrecycling dazu: „Für uns steht bereits heute fest. Es besteht großes Sammlungspotential, wenn man umweltbewussten Haushalten in Deutschland ein modernes Sammelsystem anbietet.“ 

Es gebe aber auch noch Verbesserungspotential, so Zenk weiter. Kleinere technische Adaptionen müssten an den Sammelautomaten vorgenommen werden. Auch sollte die Bewerbung des Projektes in Zukunft verbessert werden, insbesondere in großstädtischen Bereichen muss die Kommunikation über Soziale Medien intensiviert werden. 

In das bayerische Pilotprojekt sind über 60.000 Bürger/innen in ca. 27.000 Haushalten integriert. An 20 Sammelautomaten können die ca. 30.000 ausgegebenen Sammelbehälter gefüllt abgegeben und gegen leere Behälter getauscht werden. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Projektpartner ist der Mittelstandsverband abfallbasierter Kraftstoffe e.V. (MVaK). 

Erste Aussagen zur Wirtschaftlichkeit des Projektes sollen im Herbst 2019 vorliegen, um eine Entscheidungsgrundlage zur möglichen Ausweitung der Sammlung innerhalb der Pilotgebiete zu schaffen. 

Pressemitteilung: Medienaufmerksamkeit für Nachhaltigkeitsprojekt „Jeder Tropfen zählt“ reißt nicht ab

Aktuelle Beiträge zur innovativen Sammlung von genutzten Speiseölen und –fetten aus Privathaushalten wurden im BR Fernsehen (Sendung Mehrwert am 11.4.) und im Hörfunk auf Antenne Bayern (Serie „Erfolgsgeschichten made in Bavaria“ am 15.4.) ausgestrahlt. 

 Aktuelle Beiträge zur innovativen Sammlung von genutzten Speiseölen und –fetten aus Privathaushalten wurden im BR Fernsehen (Sendung Mehrwert am 11.4.) und im Hörfunk auf Antenne Bayern (Serie „Erfolgsgeschichten made in Bavaria“ am 15.4.) ausgestrahlt. 

Nach einem ersten Fernsehbeitrag im BR im November 2018 zum Sammlungsstart hat sich das Bayerische Fernsehen im Rahmen der Sendung „Mehrwert“ am 11.4.2019 in einen weiteren Beitrag dem Nachhaltigkeitsprojekt „Jeder Tropfen zählt“ gewidmet. 

Seit November 2018 waren bereits Aufnahmeteams von SAT1 Bayern, RTL und dem Bayerischen Rundfunk auf dem Firmengelände der Fa. Lesch in Thalmässing. 

Im Hörfunk waren Beiträge über die neuartige Sammlung, neben der gestrigen Ausstrahlung auf Antenne Bayern, bereits über die Sender Bayern1, Bayern2 und Radio8 zu hören. 

Das starke Medieninteresse spiegelt das große öffentliche Interesse an dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekt wider. 

Mitte Mai 2019 wird ein erster offizieller Zwischenbericht zum Pilotprojekt erstellt. Die bisherigen Ergebnisse und Reaktionen aus der Bevölkerung und von politisch Verantwortlichen machen den Initiatoren der Fa. Altfettentsorgung und –recycling Lesch GmbH & Co. KG Mut, das Projekt ab März 2020 auf weitere Regionen ausweiten zu können. 

Links zu den letzten Sendungen: 

https://www.br.de/mediathek/video/mehrwert-diesel-aus-altfett-recycling-pilotprojekt-in-mittelfranken-av:5caf72bc62289a00134722f3

https://www.antenne.de/programm/aktionen/made-in-bavaria/mib-2019-1/altfettrecycling-lesch-in-mittelfranken-aus-altem-fett-wird-bio-diesel

Pressemitteilung zum Download (PDF)

Jeder Tropfen zählt – Eröffnungsveranstaltung am 14.11.

Pilotprojekt „Jeder Tropfen zählt“ offiziell gestartet

Das durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Rahmen eines Modellprojektes geförderte Sammeln von gebrauchten Speiseölen aus privaten Haushalten in Erlangen, Fürth und im Landkreis Roth wurde heute im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung gestartet.

Die Verantwortlichen der beteiligten Projektkommunen unterzeichneten im Beisein von Vertretern aus Bundes-, Landes- und Lokalpolitik die Kooperationsvereinbarungen zur Einführung einer bisher einmaligen Sammlung von genutzten Speiseölen in Privathaushalten.

Unter dem Motto „Jeder Tropfen zählt“ werden gebrauchte Speiseöle gesammelt, um anschließend zu Biodiesel mit einer besonders hohen Minderung von Kohlendioxid (CO2) verarbeitet zu werden. Die Pilotsammlung umfasst über 60.000 Bürgerinnen und Bürger und wird bis Mitte Dezember sukzessive in den Pilotkommunen eingeführt.

Wesentliches Ziel der Sammlung ist es, wertvolle Energieträger zu nutzen, die öffentlichen und privatenAbwassersysteme zu entlasten und den Frischwasserverbrauch in der Wasseraufbereitung zu reduzieren. Das Pilotprojekt ist bis März 2020 terminiert und soll aufzeigen, ob und wie eine flächendeckende Sammlung von gebrauchten Speiseölen aus privaten Haushalten in Deutschland umgesetzt werden kann.

Marlene Mortler MdB, agrar- und umweltpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag sagt zu dem Projekt: „Kaum einer denkt beim Kochen und Braten daran, dass übrigbleibendes Fett ein wertvoller Rohstoff ist, den man nicht arglos in den Ausguss kippen sollte. Das Pilotprojekt sensibilisiert die Bürgerinnen und Bürger dafür und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Das ist begrüßens – und vor allem unterstützenswert. Ich freue mich deshalb, dass so viele Kommunen aus meinem Wahlkreis mitmachen.“

Carsten Träger, Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Vorsitzender der SPD Mittelfranken betont: Das, was wir bisher oft weggeworfen haben, als wertvollen Rohstoff zu verstehen, aufzubereiten und wiederzuverwenden – das ist ein zentraler Baustein für nachhaltiges Wirtschaften und nachhaltiges Leben. Dass wir im Bereich des Altfettrecycling jetzt ein innovatives Angebot der Firma Lesch hier in der Region haben und in unserem Städtedreieck testen, freut mich sehr. Umwelttechnologie ist die Technologie der Zukunft, sie schafft Innovationen und gute Arbeitsplätze: Ich hoffe, dass das Modell aus Mittelfranken deutschlandweit Schule machen wird.”

Eike Hallitzky, Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bayern bemerkt zum Projekt: “Die globale Klimakrise ist mittlerweile so bedrohlich für das künftige (Über)-Leben der Menschen, dass das gesamte Register gezogen werden muss – sofort und gleichzeitig in allen Bereichen. Gerade jetzt gilt es, solche Innovationen entschlossen zu fördern, die unsere knappen Ressourcen schonen und zugleich Umweltbelastungen minimieren. Wie das Upcycling von altem Speisefett. Denn: Jeder Tropfen zählt!”

Impressionen

Marlene Mortler, MdB, umweltpolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Bundestag
Marlene Mortler, MdB, agrar- und umweltpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag
Eike Hallitzky, Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Bayern mit Heiko Lesch
Eike Hallitzky, Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Bayern mit Heiko Lesch
Thorsten Träger, MdB, umweltpolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Bundestag mit Bernhard Maid (Stadt Fürth)
Thorsten Träger, MdB, umweltpolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Bundestag mit Bernhard Maid (Stadt Fürth)
Vertreter der Kooperationskommunen
Vertreter der Kooperationskommunen
Herr Redel (Stadt Erlangen) und Heiko Lesch
Herr Redel (Stadt Erlangen) und Heiko Lesch
Unterzeichnung der Kooperationsverträge
Unterzeichnung der Kooperationsverträge
Teilnehmer (Von links nach rechts): Herr Sorgatz (Kreisrat), Herr Evers (Geschäftsführer MVaK), Frau Hemmeter (Kreisrätin), Herr Mahl (Bürgermeister Hilpoltstein), Herr Neuweg (Kreisrat), Herr Küttinger (Bürgermeister Thalmässing), Frau Mortler (MdB, agrar- und umweltpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag), Herr Beyer (Bürgermeister Heideck), Herr Preischl (Bürgermeister Greding),  Herr Maid (Abfallwirtschaft Fürth), Herr Träger (MdB, umweltpolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Bundestag), Herr Redel (Abfallwirtschaft Erlangen), Herr Lesch (Fa. Lesch), Herr Horndasch (Bürgermeister Allersberg), Frau Lesch (Fa. Lesch),  Herr Zenk (Fa. Lesch),  Herr Hallitzky (Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Bayern), Herr Eckstein (Landrat)
Teilnehmer (Von links nach rechts): Herr Sorgatz (Kreisrat), Herr Evers (Geschäftsführer MVaK), Frau Hemmeter (Kreisrätin), Herr Mahl (Bürgermeister Hilpoltstein), Herr Neuweg (Kreisrat), Herr Küttinger (Bürgermeister Thalmässing), Frau Mortler (MdB, agrar- und umweltpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag), Herr Beyer (Bürgermeister Heideck), Herr Preischl (Bürgermeister Greding), Herr Maid (Abfallwirtschaft Fürth), Herr Träger (MdB, umweltpolitischer Sprecher der SPD Fraktion im Bundestag), Herr Redel (Abfallwirtschaft Erlangen), Herr Lesch (Fa. Lesch), Herr Horndasch (Bürgermeister Allersberg), Frau Lesch (Fa. Lesch), Herr Zenk (Fa. Lesch), Herr Hallitzky (Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Bayern), Herr Eckstein (Landrat)